Für mich ist es das oberste Ziel, unsere Heimat lebenswert zu gestalten und zu erhalten.

Dafür stehe und arbeite ich:

Schnelles Internet als Grundversorgung für Alle

Eine schnelle und leistungsfähige Internetverbindung ist für einen Wirtschaftsstandort, der wettbewerbsfähig bleiben möchte, unerlässlich. Doch genau dies ist in vielen Teilen Oberfrankens nicht gewährleistet. In vielen Flächengemeinden Oberfrankens ist DSL gar nicht oder nur in Teilen vorhanden. In Bamberg sind viele Einwohner und Firmen ohne Glasfaseranschluss. Wir fordern daher eine bessere Breitbandförderung für Flächengemeinden. Weiterhin soll die Verlegung von Leerrohren förderfähig werden. Für bedeutende Wirtschafts- und Wissenschaftszentren wie Bamberg ist flächendeckendes Glasfaser-Internet eine Notwendigkeit.

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Die lokale und regionale Wirtschaft nachhaltig fördern

Oberfranken steht für eine hohe Lebensqualität und hat zu Recht das Etikett „Genussregion“. So verfügen wir zum Beispiel über die höchste Brauereidichte der Welt und es werden hochwertige Nahrungsmittel produziert. Oberfranken besitzt ein breit aufgestelltes Handwerk und viele mittelständische Unternehmen. Es geht jetzt darum, diese guten Strukturen zu erhalten und auszubauen.
Die Staatsregierung und insbesondere die Ansiedlungsagentur „Invest in Bavaria“ müssen den Standort Oberfranken in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gremien und Institutionen von IHK, HWK, des Bezirks bis hin zu den Kommunen noch besser gegenüber in- und ausländischen Investoren vermarkten und ihr Engagement intensivieren. Bisher ließen sich nur 5,5 Prozent aller von Invest in Bavaria beratenen Unternehmen in Oberfranken nieder. Das ist viel zu wenig.

Bildung ist mehr!

Der Streit um Schulstrukturen in Deutschland blockiert entscheidende Investitionen in die Zukunft. Würden diese Blockaden überwunden, wäre der Aufgaben-Katalog für ein ganzheitliches Bildungskonzept in unserem Land immer noch umfangreich. Unsere Wurzeln als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gründen in der Erkenntnis, dass Emanzipation und echte Beteiligung an einer Demokratie ohne Zugang zu gleichen Bildungschancen nur theoretisch existieren.
Mit unserem Konzept der Gemeinschaftsschule haben wir den Weg gewiesen für eine moderne Schul-Landschaft in Bayern. Damit ließe sich ein Großteil der von Schließung gefährdeten Schulstandorte vor Ort auf qualitativ hohem Niveau langfristig sichern.

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Forschung und Hochschulen in die Region

Die oberfränkischen Fachhochschulen Hof und Coburg sowie die Universitäten Bayreuth und Bamberg sind wichtige regionale Standortfaktoren, die es zu stärken und zu vernetzen gilt. Für Marktredwitz fordere ich die Errichtung einer Fachhochschule.

Verbesserung der Bahnanbindung

Ein starkes Oberfranken braucht optimale Rahmenbedingungen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Verkehrsinfrastruktur zu, ist doch Oberfranken, in der Mitte Europas gelegen, ein traditioneller Verkehrsknotenpunkt und Logistikstandort.
Die Elektrifizierung des restliches Teilstücks von Hof nach Nürnberg und bis zur tschechischen Grenze ist im vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans verankert worden. Nun kämpfe ich für die Einbindung Bayreuths in die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale. Wir dürfen nicht vom überregionalen Schienennetz abgehängt werden!

Ein weiterer wichtiger Punkt: Alle oberfränkischen Bahnhöfe sollen bis 2023 barrierefrei werden. Die entsprechenden Mittel sind im Haushalt zur Verfügung zu stellen.

Forcierung des Sozialen Wohnungsbaus

Bund und Land müssen den sozialen Wohnungsbau mit zusätzlichen Fördergeldern und neuen Programmen ankurbeln. Nur so gelingt es, bezahlbaren Wohnraum herzustellen und Verdrängungseffekte zu vermeiden. Gerade Städte wie Bamberg, Bayreuth oder Forchheim brauchen ein ausgewogenes Verhältnis auf dem Wohnungsmarkt, um die Nachfrage zu decken. In den letzten Jahren hat es sich negativ ausgewirkt, dass sich Bund und Land aus der Förderung des sozialen Wohnungsbaus faktisch zurückgezogen haben. Die BayernSPD- Landtagsfraktion setzt sich bereits seit Längerem für bezahlbaren Wohnraum ein und wird dies auch weiterhin tun. Gerade mit Blick auf die gegenwärtige Flüchtlingskrise ist es das Gebot der Stunde, für ausreichend Wohnungen zu sorgen, um eine Konkurrenzsituation zwischen Einheimischen und Flüchtlingen zu vermeiden.