Dr. Christoph Rabenstein MdL im Gespräch mit Oberfränkischer IHK-Spitze

11. Oktober 2018

Bayreuth. Bei einem Treffen des oberfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Christoph Rabenstein mit IHK-Präsidentin Sonja Weigand und Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner ging es um die Ergebnisse der Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern“, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurden. Dabei war man sich einig, dass die Ergebnisse der Kommission eine gute Grundlage bieten, um die ländlichen Räume in Bayern weiter zu stärken.
Der Enquete-Bericht, der von allen Parteien einstimmig angenommen wurde, legt besonderen Wert auf die Entwicklung der ländlichen Räume. Der Abgeordnete Dr. Christoph Rabenstein, der stellv. Vorsitzender des wichtigen Ausschusses im Landtag war, zeigte sich höchst erfreut, dass gerade für Oberfranken viele wichtige Impulse für die nächsten Jahre und Jahrzehnte formuliert wurden. „Mit unseren Forderungen wie dem Ausbau der Hochschullandschaft oder der besseren Kommunalfinanzen wurde schon viel auf den Weg gebracht, nun geht es um die Verstetigung dieser Erfolge“, sagt Rabenstein.

Viele dieser Handlungsempfehlungen, die die Enquete-Kommission formuliert hat, unterstützt auch die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth. „Der Bericht ist ein guter Leitfaden, mit dem man das Ziel der gleichwertigen Lebensverhältnisse in ganz Bayern erreichen kann“, so IHK-Präsidentin Sonja Weigand. Wichtig sei es, die Region weiterzuentwickeln und die eigenen Stärken zu erkennen und weiter auszubauen, damit insbesondere junge Menschen die Möglichkeit haben, in ihrer Heimat die bestmögliche Ausbildung und Berufschancen zu erhalten, ergänzte IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner. Rabenstein stellt fest: „Indem wir den ländlichen Raum stärken, entlasten wir gleichzeitig die Ballungszentren wie Nürnberg oder München, in denen man jetzt schon oft an die Grenzen geht, was den Wohnungsmarkt oder den ÖPNV betrifft."

Die Spitzenvertreterinnen der IHK formulierten auch die Erwartungen der oberfränkischen Unternehmen an die Politik. Wichtig sei ein strategisches Standortmarketing, um Oberfranken als attraktiven Arbeits- und Lebensraum zu profilieren. Hier spiele die Regionalmarketing-Initiative „Oberfranken offensiv“ eine wichtige Rolle. Als wichtige Faktoren zur Stärkung des ländlichen Raumes bezeichneten die IHK-Vertreterinnen die Grundversorgung auf dem Land, insbesondere das ÖPNV-Angebot. „Junge Auszubildende müssen die Möglichkeit haben, auch aus dem ländlichen Raum problemlos und zuverlässig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihrem Arbeitsplatz und wieder nach Hause zu kommen“, betont Weigand. Es sei ein großer Verdienst der Enquete-Kommission, dass dieses und weitere wichtige Themen im Bericht der Enquete-Kommission nun als Forderungen an die Politik in Bayern deutlich formuliert seien.

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