100 Jahre Freistaat Bayern mit Markus Rinderspacher

03. Dezember 2017

Bayreuth. Es gibt wahrhaftig Grund zum Feiern, denn 2018 wird das Doppeljubiläum „200 Jahre Bayerische Verfassung und 100 Jahre Freistaat Bayern“ über die Bühne gehen. Uns Sozialdemokraten interessiert dabei vor allem das 100jährige Jubiläum, denn es war Kurt Eisner, der seinerzeit den Freistaat ausrief und zum ersten bayerischen Ministerpräsidenten ernannt wurde.
Ich freue mich sehr, dass unsere Veranstaltung am 28. November dazu so großen Anklang fand. Unseren Gästen konnten wir zwei wirklich geschichtsträchtige Unikate präsentieren, auf die wir sehr stolz sind: Eine Fahne der Altstädter SPD, die den Reichsbanner (eine Kampforganisation aus dieser Zeit) symbolisiert, und eine SPD-Fahne aus Plech. Auch heute symbolisieren sie noch die demokratische Tradition, die vor 100 Jahren entstanden ist. Aber der Umgang mit der Geschichte ist für uns keineswegs Nostalgie. „Tradition heißt nicht Asche bewahren“, sagte schon Konfuzius vor 500 Jahren, „Tradition heißt: die Glut weitertragen“.
Mein Landtagskollege und Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, Markus Rinderspacher, spannte in seinem Festvortrag den Bogen von der ereignisreichen Zeit vor 100 Jahren, über die schweren Zeiten der Sozialdemokratie während der NS-Zeit bis hin zur Gegenwart – nicht als Loblied auf die SPD, sondern auch mit kritischen Tönen – denn als Partei ist es wichtig, sich selbst immer wieder zu hinterfragen.
Auch SAT1 war dabei und berichtete am 2. Dezember 2017 über diesen Empfang.

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